Editorial

Jung und Alt – zusammen und nicht gegeneinander

Ablösungsprozesse finden überall statt. Von aussen gesehen mag die Natur brutal sein, aber der ewige Kreislauf des Lebens bringt es mit, dass Leben durch Vergängliches entsteht und nur wer sich allen Herausforderungen stellt und sich gezielt anpasst, hat längerfristig eine Chance zu bestehen.

Wie in der Natur ist es auch bei uns Menschen. Grosse Völker wie zum Beispiel die Inkas, die Römer, oder die Griechen überlebten nicht, weil sie nicht gewillt waren sich den veränderten Gegebenheiten anzupassen, oder von neuen Kulturen überrollt wurden. Unsere abendländische Erziehung lehrt uns, dass wir unter uns Menschen einen sozialverträglichen Umgang pflegen und uns gegenseitig unterstützen.

Gemäss Definition ist die industrielle Revolution 4.0 der Weg zur intelligenten und flexiblen Produktion. In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Treibende Kraft dieser Entwicklung ist die rasant zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Die industrielle Revolution 4.0 ist nicht aufzuhalten, aber wir sind verpflichtet dazu zwingend flankierende Massnahmen an die Hand zu nehmen. Der Veränderungsprozess hin zur digitalisierten Welt hat in den letzten Jahren unser Verständnis zum Beispiel zur schweizerischen Post, aber auch zu den Banken stark verändert. Emails und Online-Zahlungsverkehr haben den Post-, aber auch den Bankschalter zu einem grossen Teil verdrängt. Im Supermarkt scannen wir unsere eingekauften Produkte, gehen neben der Kasse vorbei und zahlen online. Drucksachen gestalten wir bei einem Webshop selber und gehen nicht mehr traditionell zu Kleindruckerei im Ort. Diese Entwicklung fordert und kann auch zu einer Überforderung führen! Daneben ist aber auch im politischen und gesellschaftlichen Bereich festzustellen, dass die «me first» (…. frei übersetzt: «ich zuerst») – Kultur auf dem Vormarsch ist. Institutionen wie die SRG, der Generationenvertrag der AHV, der zur Stabilisierung unseres Landes wichtige Finanzausgleich unter den Kantonen, oder das bisher prioritäre Erlernen einer zweiten Landessprache werden immer öfter in Frage gestellt. Die Industrialisierung 4.0 und die «me first»-Kultur führen zu einer Verunsicherung, die auch das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt auf eine grosse Bewährungsprobe stellt.

Was hat dies nun aber mit unserem Schwingen zu tun? Relativ viel, denn die Strukturen des Schwingerverbandes, sei dies nun im Klub, oder in den Verbänden aller Stufen erlauben eine «me first»-Kultur gar nicht. Ein noch so innovativer Vorschlag eines pfiffigen Mitgliedes muss vom Klub, oder Verband getragen werden, sprich Jung und Alt müssen einverstanden sein. Zwar geht dadurch vielleicht der ganz grosse Elan etwas bachab, aber die nachhaltige Entwicklung ist damit gewährleistet. Diese Stabilität ist einer der wichtigsten Eckpfeiler des Erfolges unserer Schwingfeste und unseres Schwingens ganz generell. Nichts desto trotz muss sich aber der Schwingerverband, wie er dies seit jeher tut, eben moderat den heutigen Gegebenheiten an-passen. So werden im kommenden Jahr wiederum Herausforderungen zu meistern sein, die bei allen Ansprechgruppen, sprich Schwingern, Funktionären, Ehrenmitgliedern, Festorganisatoren und Sponsoren, grossmehrheitlich Anklang finden. Zum Beispiel sind die heutigen und zukünftigen Kommunikationsmittel des Verbandes auf die aktuellen Bedürfnisse abzustimmen. Ebenso sind die Ausbildungsstrukturen der Jungschwingerleiter, der Technischen Leiter, aber auch der eigenen Athletiktrainer weiter zu fördern, damit auf allen Stufen Schwinger das Zepter in den Händen behalten. Dazu wird auch das eigene Extranet zur Vereinfachung vieler administrativen Abläufe weiter auszubauen sein. Es wird uns nicht langweilig, aber mit einem gesunden Zusammenspiel zwischen Jung und Alt bleibt der Schwingerverband fit für die Zukunft.

Ich wünsche allen eine gesegnete Weihnachtszeit und danach einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Rolf Gasser,
Geschäftsstellenleiter und Redaktor ESV


Impressum

Häufigkeit: Erscheint 12 x jährlich
Auflage: gedruckt 50 Exemplare
Online versendet: 2000 Exemplare
Layout und Druck: Digital Druckcenter Langenthal AG
Bahnhofstrasse 8 | 4900 Langenthal
www.digital-druck.ch | 062 916 20 53
Bilder: esv.ch

Mitteilungen

Communication de la commission publicité AFLS

La commission publicité AFLS a traité, lors de sa séance du 18 juin 2018, le thème «Publicité non autorisée du lutteur actif Remo Büchler, Schänis» suite à la fête cantonale saint-galloise de lutte suisse du 11 juin 2018 à Tübach.

1. Les faits

Le président de la commission publicité AFLS, Hansueli Zbinden, a reçu des photos, présentes sur les réseaux sociaux, de la fête cantonale saint-galloise du 11 juin 2018, où l’on aperçoit le lutteur Remo Büchler (club de Rapperswil et environs, association cantonale saint-galloise) avec une tenue incorrecte (protège-oreille avec publicité apparente).

2. Règles de base

Selon l’art. 3.2 «Tenue et habillement des lutteurs durant la passe de lutte» du règlement publicité AFLS / Edition 2018 (autorisé par l’article 24 des statuts AFLS / Edition 2016) qui stipule que durant les passes de lutte, les tenues des lutteurs sont impérativement libres de toutes publicités, les logos concernant des marques sont aussi interdits. (A l’exception des marques de chaussures usuelles). Les logos des fabricants sont également interdits.

3. Considérations

  • La Commission publicité considère que les faits sont suffisants sur la base des faits et des commentaires reçus
  • Le lutteur Remo Büchler est sanctionné selon l’art. 9.2 du règlement publicité en raison de son infraction selon l’art. 3.2

4. Décisions

  • Remo Büchler sera sanctionné de la manière suivante suite à son infraction à l’art. 9.2 du Règlement publicité AFLS:
    • Remo Büchler est suspendu, pour la saison 2019, de toute participation aux fêtes cantonales de lutte à couronnes extérieurs, ainsi qu’à toutes les fêtes alpestres et fêtes d’associations. Le lutteur Remo Büchler pourra lors de la saison 2019 participer uniquement aux fêtes cantonales, selon la répartition définie par la NOSV pour l’association cantonale saint-galloise, et à toutes les fêtes régionales à l’intérieur de la NOSV.
    • Remo Büchler a accepté la sanction.

Commission publicité AFLS
Le Président: sig. H.U. Zbinden
Membre BKSV:
sig. U. Stoller

Jugend und Sport

Modul Fortbildung J+S-Kindersport Schwingen/Nationalturnen vom 28. Januar 2018 in Willisau - Störungen in Sportunterricht und Training

Die Thematik «Störungen in Sportunterricht und Training» wurde zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Gruppenarbeiten und im Plenum praxis-orientiert umgesetzt.

  • Störungen besser verstehen
  • Gründe für Störungen
  • Das Störungsmodell
  • Störungen begegnen
  • Die verschiedenen Stufen einer Störung
  • Stufe dunkelgrün: störungsfreier Unter-richt ist kaum realistisch
  • Stufe grün: Störungsarm dank Prävention
  • Stufe orange: Angepasst reagieren bei leichten bis mittleren Störungen
  • Stufe rot: Starke Störungen mit Trainings-unterbruch

Die Kursleiter Werni Christen und Thomas Ettlin verstanden es die ausgewählten Themen in Theorie und Praxis gezielt umzusetzen. Mit ihrer bereits grossen Erfahrung im Bereich J+S-Kindersport konnten die Beiden bei Störungen anhand von verschiedenen Fallbeispielen wertvolle Erkenntnisse und Inputs vermitteln, damit die teilnehmenden in Zukunft das Thema Störungen bewusster angehen können. Im Schwingkeller wurden Ideen von Übergangs- und Zweikampfspielen 1:1 praxisnah um-gesetzt. Nebst den J+S-Kindersport News wurde die Promotion und Umsetzung J+S- Kindersport thematisiert. Allen Teilnehmer/in konnte die neue Broschüre mit 30 Kinder-sport-Lektionen abgegeben werden.

Werni Christen

Wir gratulieren

Christian Staub, Hinterfultigen, 75-jährig

Versammlungsbericht

100ème anniversaire de l’Association cantonale neuchâteloise
Boudevilliers, 27 janvier 2018

Une centaine de jeunes et d’anciens ont répondu à l’invitation de l’Association cantonale neuchâteloise de lutte suisse pour partager le repas pour fêter le 100ème anniversaire de sa fondation.

Cette rencontre représente le départ des festivités pour cette association jubilaire. En effet, le comité cantonal neuchâtelois a décidé de démarrer cette année par un repas réservé exclusivement aux membres de l’Association cantonale. Pour cette occasion, le comité a mandaté Kurt Wydler pour l’organisation de ce repas. Tâche que Kurt a accomplie a la perfection et la centaine d’invité ont pu le constater. L’endroit choisi, le Restaurant de La Croisée à Boudevilliers, situé au centre du canton, est idéal. La soirée a été agrémentée musicalement par un groupe de schwytoise composé exclusivement de femmes.

Patrick Blank, président cantonal, a salué ses membres et présenté l’historique de l’Association, de sa fondation en 1918 jusqu’à ce jour. Il a également présenté la plaquette éditée à cette occasion et remercier ses auteurs, Francis et François Kaufmann, Fred Siegenthaler, Jean-Pierre Hirschi, Gérald Blank et Claudine Racine, qui après des mois de travail, ont réalisé cette plaquette très complète que chaque membre se doit de posséder. Il a également insisté sur le fait qu’une petite association comme la sienne a pu survivre grâce à la ténacité des clubs du canton et de ses membres.

L’unité qu’il connait au sein de son association permet de voir l’avenir sereinement pour l’Association cantonale neuchâteloise.

Les festivités pour ce 100ème anniversaire continueront lors de la fête cantonale neuchâteloise de lutte suisse à Dombresson les 19 et 20 mai prochain. Le dimanche un banquet avec des invités politiques et du monde de la lutte sera organisé.

Pour toutes personnes intéressées par l’achat de cette plaquette du 100ème, vous pouvez vous la commander directement chez patrick@imprimeriea34.ch au prix de CHF 25.– (plus frais).

Blaise Decrauzat,
Responsable communication ARLS

Wir trauern

Ernstpeter Huber, Frauenfeld (1941-2018)

fgi Am 8. März 1981 stand er im sanktgallischen Flawil, flankiert von zwei jungen Frauen in Berner Tracht, vor den Delegierten des Eidgenössischen Schwingerverbandes. Mit einfachen, klaren Worten warb er für die Durchführung des nächsten Eidg. Schwing-und Aelplerfestes in Langenthal, der Metropole im bernischen Oberaargau.

Er, wer? Ernstpeter Huber, damals Turn-und Sportlehrer am Gymnasium Langenthal, Vater von zwei Töchtern und einem Sohn, wurde von den sogenannten Trägervereinen als Präsident des Bewerbungsausschusses eingesetzt. In Kreisen der Schweizer Leichtathleten war Huber längst bekannt, in der Schwingerfamilie dagegen ein eher unbeschriebenes Blatt. Sein Antipode, der sich in Flawil für Bern als Austragungsort ins Zeug redete, ein bekannter Berner Nationalrat. Die Bundesstadt suchte sich mit Hochglanzbroschüren und viel Brimborium ins beste Licht zu rücken. Ernstpeter Huber und sein Organisationskomitee dagegen bodenständig, mit klaren Fakten und dem Slogan: «Volkstümliches Fest in ländlicher Umgebung».

Langenthal erhielt den Zuschlag der Delegierten, was viele überraschte und von den Mitbewerbern ungläubig und enttäuscht geschluckt werden musste. Bis kurz vor dem Fest gab es immer wieder Zweifel, ob denn diese Dörfler aus dem Oberaargau – Langenthal zählte zwar damals bereits 14000 Einwohner aber verfügte nicht über den Status der Stadt -  einen solchen Grossanlass überhaupt stemmen können. Und wie sie es konnten: Am 20./21. August 1983 ging auf dem Festgelände im Hard im Beisein von rund 36´000 Besuchern ein Anlass über die Bühne, der sportlich, organisatorisch aber auch ausserhalb der Arena mit Festspiel und grandiosem Festumzug zu begeistern mochte.

Der Oberaargauische Schwingerverband und der Turnverein Langenthal als Trägervereine schenkten Ernstpeter Huber das Vertrauen als Präsident des Organisationskomitees. Er wiederum begeisterte und rekrutierte für sein Komitee ausgewiesene Berufsleute aus den verschiedensten Bereichen. 

Begeistern: Das war die grosse Stärke von Ernstpeter Huber. Mit seiner ehrlichen, gradlinigen, offenen und motivierenden Art entfachte er in der ganzen Region Oberaargau ein Feuer für das ESAF 1983, das während der Vorbereitung in allen Bevölkerungskreisen zu lodern begann und auch solche ansteckte, die mit dem Schwingen sonst nichts am Hut hatten.

«Ep», wie ihn seine engsten Mitarbeitenden nannten, war ein führungsstarker Chef aber ein ausgesprochener Teamplayer, der das ihm zugesprochene Vertrauen auch in seine Mitarbeitenden weitergab. Er war auch offen für Innovationen, so wurden 1983 für die Resultatauswertung beispielsweise erstmals Computer eingesetzt, die Aussenwerbung strukturiert und anderes mehr, was zuerst gegenüber den Eidg. Verbandsoberen durchgesetzt werden musste. Der Grossanlass wurde zum grossen Erfolg, den Ernstpeter Huber gerne mit seinen Mitstreitern teilte. Seine Menschlichkeit führte auch dazu, dass unter den OK-Mitgliedern  Freundschaften fürs Leben entstanden sind.

Nachdem 1986 eine grosse OK-Delegation aus dem Oberaargau  dem nächsten  Festort Sion die Verbandsfahne feierlich überbracht hatte, pflegten die Langenthaler Schwingerfreunde um «Ep» weiter ihre Freundschaft. 1989 sind sie erstmals in einem mehrtätigen Marsch ans Eidgenössische in Stans gepilgert. Im Festrhythmus von drei Jahren folgten als Marschziele die Festorte der Eidgenössischen Schwingfeste in Olten, Bern, Chur, Nyon, Luzern, Aarau und 2010 Frauenfeld. Damit hat sich irgendwie ein Kreis geschlossen, zog es zuvor Ernstpeter beruflich von Langenthal in die Thurgauer Metropole, in seinen Heimatkanton.

Der Schwingklub Langenthal, der Oberaargauische Schwingerverband, der Berner Kantonalverband haben Ernstpeter Huber mit der Ehrenmitgliedschaft für seine Verdienste geehrt. Er wiederum wusste diese Ehre sehr zu schätzen und sorgte dafür, dass der Oberaargauer Gauverband zu einer Fahne kam. Für den Klub mit den erfolgreichsten Jungschwingern in der Jahreswertung spendete er einen Wanderpreis.

Auch nach dem berufsbedingten Wegzug hat Ernstpeter die Brücken nach Langenthal nicht abgebrochen. Im Gegenteil:  Er hat Langenthal und viele der hier lebenden Menschen immer in seinem Herzen behalten und den Kontakt aufrechterhalten.

Und Langenthal? Für das Eidgenössische 1983 wurde vom Bahnhof zum Festgelände im Hard neu ein Fussweg errichtet und über die Kantonsstrasse Bern-Zürich eine Brücke gebaut: Der Schwingerweg. Dieser Weg ist für viele, die dabei waren und ermessen können, was diese Persönlichkeit, dieser «Brückenbauer» geleistet hat, auch immer ein Stück «Ernstpeter-Huber-Weg».  

Bernisch Kantonaler Schwingerverband
Oberaargauischer Schwingerverband
Schwingerveteranen Oberaargau
Schwingklub Langenthal      

Klubnachrichten

Schwingklub Zäziwil

Bild: zVg
Die stolzen Jungschwinger des Schwingklubs Zäziwil, v. l.: Fabian Wyss, Andre Gerber, Pascal Wüthrich, Bruno Wüthrich, Michael Moser, Simon Wüthrich, Matthias Krähenbühl, Jonas Nussbaum, Mika Schüpbach, Jonas Wüthrich, Simon Lüthi und Fabian Gerber. Betreuer nicht auf dem Bild, Melanie und Rolf Kohler, Marco und Hansueli Gerber und Rolf Schüpbach.

Jungschwinger gewinnen die Kantonalen «Cool and Clean Games» Am 2. Dezember 2017, fand in Thun zum zweiten Mal die Kantonalen «Cool and Clean» Games statt. Unter den zwölf Teams waren auch ein Teil der Jungschwinger vom Schwingklub Zäziwil am Start. In fünf verschiedenen Spielen (Superzehnkampf, Tanzen, Leiterlispiel, Puzzle Tower und das Spinnennetz) wurde nicht nur die Sportlichkeit, sondern auch die Geschicklichkeit, Teamfähigkeit und Konzentration sowie der tänzerische Ausdruck bewertet. Neben den Schwingern waren auch Jugi’s, Fussballklubs, ein Streethockeyklub, Geräteturner, OL-Läufer, Skiklubs und Karateklubs im Einsatz. Durch die gute sportliche Verfassung der Jungschwinger im polysportiven Bereich, die Teamfähigkeit und Geduld konnten die Jungschwinger den 1. Platz erreichen. Als Preis wurden die Jungschwinger mit den Betreuern eingeladen am nächsten Superzehnkampf in Zürich hautnah dabei zu sein.

Veteranenecke

Tagung der Bündner Schwinger-Veteranen-Vereinigung vom 22. Oktober 2015 in Domat/Ems - Neue Führungsriege bei den Bündner Veteranen

BP Die diesjährige Veteranenversammlung der Bündner Schwinger-Veteranen-Vereinigung stand ganz unter dem Zeichen der Veränderung. Wie vor zwei Jahren angekündigt traten alle drei langjährigen Vorstandmitglieder geschlossen zurück. Eine neue Führung musste bestimmt werden. Wie es in solchen Fällen meist ist, suchen vornehmlich die Vorgänger ihre Nachfolger. Mit dem Gewinn des allseits bekannten und beliebten Alt-Verbandspräsident Niklaus Wolf aus Untervaz ist es dem abtretenden Obmann Markus Guler gelungen seine Nachfolge in gute Hände zu legen. Assistiert wird «Chlaus», wie ihn alle nennen, in Zukunft von Barthli Durisch aus Flims als Schryber und Jakob «Joggi» Fausch aus Seewis als Säckelmeister. Die Wahl der drei war im gut besetzten Sitzungsraum des Personalrestaurants der Ems Chemie AG eine Formsache. Mit grosse, Applaus wurden die drei verdienten Schwingerfunktionäre in ihr neues Amt gewählt. Grosser Dank gebührt den Abtretenden. Allen voran Markus Guler der seine zwanzigste und letzte Versammlung in seiner unnachahmlichen Art führte und ein weiteres Mal für gewollte aber auch ungewollte Lacher bei den anwesenden Versammlungsteilnehmern sorgte. Auch in diesem Jahr ist es ihm mit der Unterstützung des Schwingclubs Domat/Ems gelungen ein interessantes Programm zusammen zu stellen. So konnten alle gemeinsam im Emsorama in die faszinierende Welt der Naturwissenschaften und Technik eintauchen. Für die Damen wurde während der Versammlung ein Crashkurs auf dem nahen Golfplatz organisiert.

«20 Jahre sind eine lange Zeit, aber ich habe in dieser Zeit so viele wunderbare Erlebnisse und Begegnungen erfahren dürfen. Da will ich keine Minute missen» meinte der pensionierte Schreinermeister in seinem letzten Jahresbericht. Sein Schryber und langjähriger Präsident des Schwingclubs Heinzenberg Otto Thomman, wie auch der Säckelmeister Paul Sprecher aus Calfreisen können auf eine vierzehnjährige Amtszeit zurückblicken. Beide hoben hervor, dass man in dieser langen Zeit als Team immer sehr gut zusammengearbeitet hat. Die neue Führung darf somit ein gut gepflegtes Vereinsschiff übernehmen und in die Zukunft führen. Viel Glück dabei!

Jugend

Trainingslager der Jungschwinger des NWSV und des SWSV in Sumiswald vom 27. bis 30 Dezember 2017


AS
Je 25 Jungschwinger der Jahrgänge 2001 bis 2003 des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes sowie dem Südwestschweizerischen Schwingerverbandes, trafen sich zwischen Weihnachten und Sylvester zu einem Trainingslager in Sumiswald. Unter der Führung des TL NWSV, Magnus Döbeli, sowie dem TL des SWSV, Stéphane Rogivue, wurde den anwesenden Jungschwinger ein abwechslungsreiches Training geboten. Von Konditionstrainings über koordinative Spiele oder Bogenschiessen bis hin zum Schwingtraining, stand alles auf dem Plan. Vor allem konnten die Jungschwinger von namhaften Schwinger Grössen wie vom Eidgenossen Nick Alpiger (NWSV) oder vom Einheimischen Matthias Aeschbacher profitieren. Unter ihrer Anleitung wurde speziell an der Technik gefeilt. Die Geselligkeit, sowie Spass und Freude kamen nicht zu kurz. Verschiedene Aktivitäten wie ein Besuch im Hallenbad oder ein Kegelabend halfen dabei, den Teamgedanken zu fördern. Trotz Sprachschwierigkeiten hat sich sicherlich die ein oder andere Freundschaft ausserhalb des Teilverbandes entwickelt.

Bildlegende: Die Teilnehmer des Trainingslagers beim Gruppenbild